Corona und Cashless

Wie kann bargeldloses Zahlen bei der Eindämmung des Corona-Virus helfen?

Die Corona-Pandemie ist momentan das alles bestimmende Thema in Deutschland und der Welt. Wir alle haben uns deshalb an gewisse Verhaltensregeln zu halten, um das Virus möglichst effektiv einzudämmen. Die wohl einschneidenste Maßnahme ist die soziale Distanzierung, die auch die Schließung von nahezu allen sozialen Treffpunkten mit sich gebracht hat.

Zudem wird uns täglich in Erinnerung gerufen, welche weiteren Maßnahmen wir selbst ergreifen können: häufiges Hände waschen, nicht ins Gesicht fassen, Mundschutz und Handschuhe tragen, alle unnötigen Kontakte vermeiden und möglichst kontaktlos zahlen. Aber warum?

Virus bleibt auch auf Oberflächen haften

Es ist hinreichend bekannt, dass das Coronavirus vorrangig über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen wird. Auch wenn es bisher noch nicht nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf anderem Wege mit dem Virus infiziert haben, so ist eine Schmierinfektion dennoch theoretisch denkbar. Hinterlässt also eine mit dem Virus infizierte Person durch Niesen oder Husten größere Mengen des Erregers auf einer Oberfläche, die kurz darauf von einer weiteren Person angefasst wird, können diese Viren theoretisch übertragen werden.

Gesicherte Erkenntnisse darüber, wie lange die Viren auf unterschiedlichen Oberflächen haften bleiben, gibt es bisher noch nicht. Verschiedene Studien zeigen aber, dass die Viren auch nach einiger Zeit noch nachweisbar sind. So gehen Virologen im „New England Journal of Medicine“ davon aus, dass das Virus 2-3 Tage auf Oberflächen wie Kunststoff oder Edelstahl haften bleibt, auf Pappe war es 24 Stunden nachweisbar. Wissenschaftler der Universität Greifswald konnten die Erreger auf Metall und Plastik sogar bis zu 9 Tage und auf Papier bis zu 5 Tagen nachweisen.

Bargeld – sowohl Scheine als auch Münzen – sind damit theoretisch denkbare Überträger des Virus, da Geld oft schnell von einer Hand in die nächste gelangt. Und da wir dieser Tage alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen, um das Virus einzudämmen, sollten wir auch hier auf Alternativen umsteigen.

Bargeldloses und mittlerweile auch kontaktloses Zahlen stellen hier eine Alternative dar.

Deutschland hängt beim bargeldlosen Zahlen hinterher

Jedoch hadern auch heutzutage noch viele Deutsche bei kleineren Beträgen damit, zur Karte zu greifen. Im Kopf gefestigte, aber fiktive Mindestbeträge sowie Sicherheitsbedenken bezüglich der Kartenzahlung hindern sie daran.

Dabei lohnt es sich nicht nur in Zeiten von Corona, bargeldlos zu zahlen. Denn Bargeld wandert durch viele Hände und ist somit auch in „normalen“ Zeiten eine Sammelstelle für Bakterien und Keime. Unsere Giro- oder Kreditkarten oder auch das Smartphone jedoch geben wir zum Bezahlen nicht mehr aus der Hand. Bei kleineren Beträgen wird selten eine PIN verlangt und der Bezahlvorgang ist schnell abgeschlossen. Zudem gelten das bargeldlose und das kontaktlose Zahlen per Karte, Smartphone oder Smartwatch mittlerweile als sehr sicher.

Auch wenn aus Statistiken ersichtlich ist, dass von Jahr zu Jahr auch in Deutschland immer mehr Menschen zur Karte greifen, sind andere Länder den Deutschen dabei um einiges voraus und denken sogar über eine Abschaffung des Bargeldes nach. Die Deutschen hingegen lieben ihr Bargeld und heben lieber weiterhin am Bankautomaten Geld ab, statt direkt bargeldlos an der Kasse zu bezahlen.

Bargeldloses Zahlen als Maßnahme

Doch nicht nur in Ladengeschäften, sondern vor allem auch in Parkhäusern, in denen die Beträge bei kürzeren Aufenthalten zumeist unter 10 Euro liegen, greifen die Deutschen weiterhin lieber zum Kleingeld, als zur Karte.

Jedoch gibt es in unseren Parkobjekten keinen „Mindestumsatz“, um bargeldlos zahlen zu können. Auch der kleinste Preis kann bei uns schnell und unkompliziert per Karte beglichen werden. Denn wir möchten unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges Park-Erlebnis bieten – und dazu gehört neben sauberen und sicheren Parkobjekten unter anderem auch der Bezahlvorgang. Hierbei sollte jeder Kunde die Möglichkeit haben, schnell und komfortabel seine Parkgebühren zu zahlen.

Deshalb sind unsere Kassenautomaten mit der notwendigen Technik für Kartenzahlung ausgestattet, die ebendies ermöglichen. Mittlerweile gibt es in einigen Parkobjekten gar reine „Cashless-Automaten“, die ausschließlich für Kartenzahlung gedacht sind.

Zudem gibt es an diversen Einfahrten schon die Möglichkeit, die Kreditkarte über ein integriertes CCV-Terminal als direktes Ein- und Ausfahrtsmedium zu nutzen. Dies bedeutet eine weitere Zeitersparnis für unsere Kunden und ist in der jetzigen Zeit auch eine gute Maßnahme, sich und andere keinem weiteren Risiko der Verbreitung des Virus auszusetzen, da der Weg zum Kassenautomaten entfällt.

Und auch unser Q-Park Pass eignet sich hier als Mittel der Wahl, um unnötigen Kontakt mit Bargeld zu vermeiden. Der Q-Park Pass wird ebenso an der Ein- und Ausfahrt an das CCV-Terminal gehalten und ermöglicht damit die bargeldlose Nutzung unserer Parkobjekte, da die Parkgebühren aller Parkvorgänge gesammelt am Ende des Monats vom Konto abgebucht werden.

Die bargeld- und kontaktlose Nutzung unserer Parkobjekte ist somit generell eine schnelle und komfortable, als auch in der jetzigen Situation eine sinnvolle Alternative zur Zahlung mit Bargeld. Denn jeder Einzelne kann durch kleine Maßnahmen dazu beitragen, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Und wir freuen uns, dass auch wir durch unsere Technik zum bargeldlosen Zahlen unseren Beitrag leisten können.

Christina Wessel
Christina Wessel ist seit 2017 ein Teil von der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. Sie ist die Expertin im Bereich Online und Kommunikations Marketing.

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