Ihr Partner für nachhaltige Mobilität

Der „Green Deal“ der Europäischen Union  und die Einführung nationaler Richtlinien haben Kommunen und Städte veranlasst Ihre Agenda um ökonomische Nachhaltigkeit zu erweitern. Die angestrebten Visionen und Pläne umfassen nun ein weites Spektrum an umweltbezogenen Zielen.

Multidisziplinäre Teams, die die verschiedenen betroffenen Politikbereiche vertreten, arbeiten daran, die neue Agenda in Pläne für nachhaltige urbane Mobilität umzusetzen. Ziel ist es, eine zukunftssichere, nachhaltige und nutzerorientierte urbane Mobilität zu schaffen, die den Anwohnern, Pendlern und Reisenden gleichermaßen zugute kommt.

Langfristig wird eine nachhaltige urbane Mobilität allen zugute kommen. Verkehrsflüsse in und um Städte können effizienter gestaltet und die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur verbessert werden. Die Folgewirkungen, einschließlich einer Steigerung der aktiven Mobilität, Reduzierung des Schadstoffausstoßes und mehr Grünflächen werden dazu beitragen, das Wohlbefinden von städtischen Anwohnern zu verbessern und das Lebensgefühl zu steigern.

In einer Studie von mehr als 100 städtischen Mobilitätsplänen aus verschiedenen Ländern stellten die Mobilitätsexperten von Q-Park einen Trend in der Zielsetzung dieser Pläne fest:

Diese Trends beinhalteten:

  • Reduzierung von Schadstoffemissionen und -verschmutzung
  • Schaffung von barrierefreien und vitalisierenden urbanen Räumen
  • Öffnung von öffentlichem Raum für Menschen und Grünanlagen
  • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens durch aktive Mobilität
Nachhaltiges Mobilitätskonzept

Verschiebung der Mobilität

In ganz Europa findet eine Verschiebung zur nachhaltigen Mobilität statt. Der Individualverkehr spielt immer noch eine wichtige wirtschaftliche Rolle, aber die Frage der Nachhaltigkeit wird immer größer.

Deshalb verschiebt sich Europas Fokus:

  • vom Auto zum Menschen (Raum und Grünanlagen)
  • vom Auto zur aktiven Mobilität (Fahrrad und zu Fuß)
  • von der Individual zur Shared Mobility (Car Sharing & öffentlicher Verkehr)
  • vom fossilien Brennstoff zum Elektroantrieb
Wichtige Verschiebung der Mobilitätsagenda für Großstädte

Lösung Mobility Hubs

Städtische Verkehrsplaner benötigen in der heutigen Zeit eine breite Perspektive, um sich ein ganzheitliches Bild über das Mobilitätsverhalten in einer Stadt zu machen. Man muss von der Betrachtungsweise wegkommen, Mobilität nur für ein Mobilitätsangebot zu planen und es effizienter gestalten zu wollen. Es gilt die Gesamtheit und das Zusammenspiel der einzelnen Transportmittel zu betrachten.

Betrachtet man nun das ÖPNV-Netz und konzentriert sich dabei auf die Punkte an denen ein Umstieg von Rad oder Fuß auf ÖPNV stattfindet, wird ersichtlich, dass schon heute natürliche Mobilitätshubs entstehen. Fügt man nun noch den motorisierten Individualverkehr hinzu, wird erkenntlich, dass Parkhäuser und Tiefgaragen nicht nur Bestandteil des Netzwerkes sind, sondern sich zu Hubs der Mobilität weiter entwickeln. Diese entstehenden Hubs sind zentrale Umsteigepunkte an denen man von einem Transportmittel zu einem anderen wechselt.

Diese Mobility Hubs sind nun neue Knotenpunkte des Verkehrsnetzes, da sie folgende Angebote zusammenführen:

  • Nahverkehr: Bus, Bahn
  • Individualverkehr: Taxi, Auto, Fahrrad, Moped, Roller
  • Fußverkehr
Mobility Hubs sind die Lösung

Wenn sich Verkehrsknotenpunkte einzelner Mobilitätsangebote überlagern, bilden sie einen Hub. So ist beispielsweise eine Bushaltestelle ein lokaler Hub. Hier überschneidet sich der Fuß- oder Fahrradverkehr mit der Bushaltestelle. Hier kann nun der Nutzer das Transportmittel wechseln, um zum nächstentfernten Hub zu gelangen, an dem er dann wiederum sein Transportmittel ändern kann, um letztendlich sein endgültiges Ziel zu erreichen. Ein anderes Beispiel wäre die Autofahrt zum Bahnhof, an dem das Auto nun geparkt wird und die Reise zum Endziel mit dem Zug fortgesetzt wird.

Verbindet man nun ein Netz aus Parkhäusern einer Region mit anderen Mobilitätsangeboten unterstützt und fördert dies die individuelle und nachhaltige Mobilität. Mit diesem Ansatz können nun die Bedürfnisse von Anwohnern, Pendlern und Reisenden besser bedient werden.

Mobility Hubs erfüllen einen Zweck

Durch die Zusammenführung von Mobilitätsangeboten und Infrastruktur kann ein Hub positiv zum Modal Shift und Last Mile Trip beitragen. Dabei kann über den Hub die zurückgelegte PKW Strecke verkürzt und gleichzeitig die Strecke für aktive Mobilität oder öffentliche Verkehrsmittel verlängert werden.

Mit der strategischen Platzierung von Mobility Hubs am Stadtring tragen diese zu einer Verringerung des Schadstoffausstoßes in der Innenstadt, zu sauberer Luft, weniger Lärm und besseren Möglichkeiten der Fortbewegung in lebenswerten und wirtschaftlichen Zentren bei. Ermutigt man dazu den Autofahrer, sein Auto am Hub stehen zu lassen, schafft man im Stadtzentrum zusätzlichen Raum für mehr Grünflächen, bessere öffentliche Verkehrsmittel und gute Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger.

Durch das Hinzufügen von Dienstleistungen kann die Funktionalität des Hubs erweitert werden:

  • Mobilität: Neben Parkplätzen für Anwohner, Pendler und Reisende bietet ein Mobility Hub einen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrradstellplätzen und Shared Mobility.
  • Aktivität: Hubs sind Aktivitätszonen. Sie bieten Raum für Handel und Dienstleistungen, für Begegnung und Arbeit und sind auch ein idealer Ort für Veranstaltungen und Freizeitangebote.
  • Logistik: Die Waren können mit größeren Fahrzeugen über große Entfernungen geliefert werden. Ein Hub bietet einen Ort für das Cross-Docking von Waren, sodass diese mit kleineren, vorzugsweise elektrischen Fahrzeugen in die Stadt transportiert werden können.
  • Energie: Die Energieversorgung steht aufgrund des steigenden Stromverbrauchs unter Druck. Es ist sinnvoll, dass ein Hub seinen eigenen Strom erzeugt und den erzeugten Strom für den späteren Verbrauch speichert, zum Beispiel zum Laden von Elektrofahrzeugen und E-Bikes.
Mobility Hub Konzept

Städtische Mobilität ist komplex

Q-Park kennt die Probleme, mit denen Städte konfrontiert sind. Es sind viele Akteure beteiligt. Diese versuchen ein Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen der Anwohner, Pendler sowie Reisenden und der wirtschaftlichen Funktion des Stadtgebiets zu schaffen.

Es soll die Lebensqualität im Ballungsraum erhöht werden, indem man:

  • öffentliche Räume für Fahrräder und Fußgänger schafft;
  • Elektro-Mobilität und Shared Mobility fördert;
  • den Wechsel zwischen den Transportmitteln erleichtert;
  • den Zugang zur Innenstadt reguliert;
  • die städtiche Logistik verwaltet.

Gleichzeitig möchte man aber auch:

  • die Nutzung des Autos im innerstädtischen Raum einschränken;
  • den Suchverkehr in der Innenstadt reduzieren;
  • das Straßenparken reduzieren;
  • den Lieferverkehr reduzieren;
  • die Luftverschmutzung minimieren.

Q-Park ist der Partner für nachhaltige Mobilität

Als Mobilitätspartner kann Q-Park helfen, Pläne in die richtige Richtung zu lenken und dabei helfen auf dem richtigen Weg zu bleiben. Wir verfügen über umfangreiches Wissen und Erfahrung, um zukunftsweisend zu unterstützen. Gemeinsam suchen wir nach Wegen, um nachhaltige Mobilität erfolgreich zu gestalten.

Zu den Maßnahmen, bei deren Einführung wir unterstützen können, gehören:

  • Übergang vom On-Street zum Off-Street Parken;
  • Umwandlung von Suchverkehr in Zielverkehr mit intelligenter Navigation und Online-Reservierung;
  • Erleichterung des Aufladens von Elektrofahrzeugen und der Shared Mobility;
  • Angebot von Logistikdienstleistungen am Stadtrand und an den Grenzen von Umweltzonen und Null-Emissionszonen.

Vier Gründe für eine Partnerschaft mit Q-Park:

  • Ein Partner für nachhaltige Mobilität, nicht nur Betreiber
  • Off-Street-Services für die Stadt, nicht nur Parkplätze
  • Perspektive für das Stadtgebiet, nicht nur eine einzelne Parkhauslösung
  • Realistische Mobility Hubs, nicht nur Visionen

Q-Park ist mehr als ein Parkhausbetreiber, Q-Park bringt Ihren Plan für nachhaltige urbane Mobilität (SUMP) voran.

Perspektive der Partnerschaft für urbane Mobilität

Nachgewiesene Erfahrung mit energieneutralem Parken

Q-Park war maßgeblich an der Realisierung nachhaltiger städtischer Mobility Hubs in verschiedenen Städten Europas beteiligt. Wir arbeiten mit Experten für urbane Mobilität zusammen und bringen unser Wissen und unsere Erfahrung ein, die auf die Erreichung der Ziele des „Green Deal“ der Europäischen Union hinarbeiten.

Gemeinsam mit städtischen Planungsexperten haben wir Parkhäuser gebaut und in nachhaltige, multifunktionale Mobility Hubs verwandelt.

Durch die Integration von Photovoltaikanlagen und/oder Windturbinen zur Stromerzeugung und die Installation von energiesparender LED-Beleuchtung und Energiespeichern werden unsere Mobilitätszentren zu nachhaltigen, emissionsarmen oder emissionsfreien Parkeinrichtungen, die gleichzeitig grüne Energie zum Aufladen von Elektrofahrzeugen liefern.

Beispiele:

  • Veerkaden, the Hague – 100% energieneutrales Parkhaus
  • Cassine Gare, Chambéry – Parkaus mit Windturbinen
  • EV-Ladestationen versorgt mit Solarstrom

Smart Parking Kapazitätsmanagement

Die Mobilität in der Stadt ist dann nachhaltig, wenn die verfügbaren Parkmöglichkeiten den Bedürfnissen von Anwohnern, Pendlern und Reisendend entsprechen. Diese Gruppen haben unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse und einen unterschiedlichen Bedarf an Parkplätzen.

Zielgruppen und deren Bedarf an Parkplätzen

Q-Park hat ein Parkkapazitätsmodell entwickelt, das anhand von Referenzprojekten, Parkhausbelegungsdaten und KPI- Benchmarks die ideale Parkkapazität an einem bestimmten Standort berechnet.

Q-Park Parkkapazitätsmodell

Das Q-Park-Kapazitätsmodellierungstool kann Planern nachhaltiger Mobilität helfen, die ideale Kapazität von Mobility Hubs an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet zu berechnen.

Janine Varoqui
Janine Varoqui ist seit Sommer 2021 ein Teil der Q-Park Operations Germany GmbH & Co. KG. Sie ist die Expertin im Bereich Digitales Marketing und entwickelt Sales- und Marketing-Strategien unter Einbeziehung digitaler Werbemöglichkeiten wie beispielsweise Social Media.

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